Studienreise Solares Bauen in Deutschland

Der Solarpionier Josef Jenni (www.jenni.ch) lud zu einer Studienreise über solares Bauen im Osten Deutschlands ein. 60 Personen folgt seiner Einladung und sahen zahlreiche Bauten mit aktueller und doch bezahlbarer Solartechnik. Geplant und gebaut wurden sie von zwei sächsische Energiepionieren, welche auf Solarspeicher aus der Schweiz setzen (swiss-solartank).

Tag 1
Im sächsischen Freiberg stellte Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld zwei energieautarke Häuser vor. Das Besondere ist das nachhaltige Energiekonzept, nach welchem die Energie nicht nur umweltschonend produziert, sondern auch umweltschonend gespeichert wird. Konkret heisst dass, die Energie wird in der später benötigten Form gelagert. Für Heizen und Warmwasser (inkl. Waschmaschine und Geschirrspüler) wird in einem grossen Wassersspeicher die Wärme der Sonnenkollektoren gespeichert. Bei längeren Schlechtwetterphasen liefert ein Kaminofen wohlige Wärme – sowohl direkt ins Wohnen, wie indirekt via Speicher in die Fussbodenheizung. Für Licht, Elektrogräte und Mobilität (Elektroauto) wird der notwendige Strom mit einer Photovoltaikanlage produziert.

Tag 2
Im solarversorgten Firmensitz der Fasa AG in Chemnitz wurden wir über deren Tätigkeit informiert. Auf der nachmittäglichen Tour besichtigten wir eine Auswahl an Bauten in der Region. Neben solaren Neubauten (ENERGETIKhaus100 und Stadthäuser am Schloss), versteht die Fasa AG auch die Sanierung von bestehenden Bauten zu Solarhäusern (Kanalstrasse und Ritergut Rabenstein).

Tag 3
Wer nach Sachsen reist, muss Dresden sehen! Die im zweiten Weltkrieg weitgehend ausgebombte Stadt erstrahlt heute im neuen Glanz. Bei herrlichem Wetter genossen wir eine Stadtrundfahrt und die Besichtigung zahlreicher Baudenkmäler, darunter die weltberühmte Frauenkirche.

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren!

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